Branche
Verwaltung, öffentl. Diensleistungen
Geschlecht
weiblich
Rechtliche Grundlage
Gleichstellungsgesetz
Rechtliche Schlüsselwörter
Kündigung • Kündigungsschutz • Entschädigung
Arbeitsverhältnis
öffentlich-rechtlich
Entscheide
2 Entscheide 2003 - 2005
Rechtskraft
ja
Basel-Landschaft Fall 20

Diskriminierende Kündigung einer Sachbearbeiterin

Kurzzusammenfassung

Eine Sachbearbeiterin im öffentlichen Dienst verlangt bei der Schlichtungsstelle die Aufhebung der Kündigung, weil ihr Arbeitsverhältnis zu Unrecht gekündigt worden sei (Gleichstellungsgesetz Art. 10). Die Schlichtungsstelle schlägt vor, das Arbeitsverhältnis auf den vorgesehenen Termin hin unter Lohnfortzahlung aufzulösen, die Sachbearbeiterin aber sofort frei zu stellen. Der Arbeitgeber soll der Klägerin eine Entschädigung von 7'500 Franken bezahlen. Es kann jedoch keine Einigung erzielt werden.

Verfahrensgeschichte

11.04.2003
Die Schlichtungsstelle stellt Nichteinigung fest
Die Sachbearbeiterin erhält die Kündigung und wird sofort freigestellt. Sie verlangt die Aufhebung der Kündigung.

Die Schichtungsstelle schlägt vor, dass das Arbeitsverhältnis aufgelöst wird. Die Arbeitgeberin soll ihr eine Entschädigung von 7'500 Franken bezahlen und ein neues Arbeitszeugnis ausstellen. Ausserdem verpflichten sich beide Parteien, bei andern Behörden hängige Verfahren zurückzuziehen. Der Arbeitgeber geht nicht auf den Vorschlag ein.

Die Schlichtungsstelle stellt Nichteinigung fest.

Die Schlichtungsstelle für Diskriminierungsstreitigkeiten im Erwerbsleben, Nr. 2002/3
09.11.2005
Das Kantonsgericht schreibt die Beschwerde ab
Die Klägerin reicht Beschwerde beim Kantonsgericht ein. In der Hauptverhandlung schliessen die Arbeitgeberin und die Beschwerdeführerin einen Vergleich ab. Es wird Stillschweigen vereinbart.

Das Kantonsgericht schreibt nach einem Vergleich die Beschwerde ab.

Kantonsgericht Basel-Land, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht