- Branche
- Banken, Versicherungen
- Geschlecht
- männlich
- Rechtliche Grundlage
- Gleichstellungsgesetz
- Rechtliche Schlüsselwörter
- Sexuelle Orientierung • Lesbisch / Schwul / Bisexuell
- Arbeitsverhältnis
- privat-rechtlich
- Entscheide
- 1 Entscheid 2010
Diskriminierung eines Informatikers
Kurzzusammenfassung
Der Informatiker wendet sich an die Schlichtungsstelle, weil er am Arbeitsplatz wegen seiner Homosexualität diskriminiert worden sei (Gleichstellungsgesetz Art. 3). Weil sich die Arbeitgeberin nicht auf die Verhandlung einlässt, findet kein Schlichtungsverfahren statt.Verfahrensgeschichte
Die Schlichtungsstelle stellt Nichteinigung fest
Der Informatiker arbeitet temporär bei einer Bank. Er macht bei der Schlichtungsstelle Diskriminierung wegen Homosexualität geltend. Als Beweise legt er eine Mailkorrespondenz vor. Diese weist jedoch nur auf Meinungsdifferenzen mit dem Vorgesetzten hin. Die Schlichtungsstelle fordert den Kläger auf, seine Eingabe zu ergänzen und Anhaltspunkte für das diskriminierende Verhalten zu nennen. Gegenüber der Temporärfirma als mittelbarer Arbeitgeberin, über die er den Arbeitsplatz erhalten hatte, äusserte er sich nie über die Diskriminierung. Die Bank als unmittelbare Arbeitgeberin teilt der Schlichtungsstelle in ihrer Stellungnahme mit, dass sie sich nicht auf das Verfahren einlasse.
Die Schlichtungsstelle stellt Nichteinigung fest.
Schlichtungsstelle für Streitigkeiten über Diskriminierungen im Erwerbsleben, 8/2010
Die Schlichtungsstelle stellt Nichteinigung fest.
Schlichtungsstelle für Streitigkeiten über Diskriminierungen im Erwerbsleben, 8/2010