Branche
Unterrichtswesen
Geschlecht
weiblich
Rechtliche Grundlage
Gleichstellungsgesetz
Rechtliche Schlüsselwörter
Kündigung • Diskriminierende Kündigung • Schwangerschaft • Entschädigung
Arbeitsverhältnis
privat-rechtlich
Entscheide
1 Entscheid 2012
Rechtskraft
ja
Bern Fall 89

Diskriminierende Kündigung unmittelbar nach Stellenantritt wegen Schwangerschaft

Kurzzusammenfassung

Die Mitarbeiterin in einem Weiterbildungsbetrieb informiert ihre Arbeitgeberin unmittelbar nach Stellenantritt über ihre Schwangerschaft. Noch gleichen Tages wird der Gesuchstellerin das Arbeitsverhältnis gekündigt, mit der Begründung, dass das Vertrauensverhältnis der Parteien durch das Verschweigen der Schwangerschaft im Bewerbungsverfahren derart gestört sei, dass man es unter diesen Umständen nicht fortführen könne. Die Gesuchstellerin verlangt bei der Schlichtungsbehörde drei Monatslöhne plus eine Entschädigung für entstandene Auslagen gemäss Gleichstellungsgesetz Art. 5 Abs. 4 und 5.

Verfahrensgeschichte

02.11.2012
Die Schlichtungsbehörde erzielt Vergleich
Die Mitarbeiterin in einem Weiterbildungsbetrieb informiert ihre Arbeitgeberin unmittelbar nach Stellenantritt über ihre Schwangerschaft. Noch gleichen Tages wird der Gesuchstellerin das Arbeitsverhältnis gekündigt, mit der Begründung, dass das Vertrauensverhältnis der Parteien durch das Verschweigen der Schwangerschaft im Bewerbungsverfahren derart gestört sei, dass man es unter diesen Umständen nicht fortführen könne. Die Gesuchstellerin verlangt bei der Schlichtungsbehörde drei Monatslöhne plus eine Entschädigung für entstandene Auslagen gemäss Gleichstellungsgesetz Art. 5 Abs. 4 und 5.

Keine

Die Parteien einigen sich auf einen Vergleich. Die Gesuchgegnerin bezahlt der Gesuchstellerin eine Entschädigung in der Höhe von 2‘000 Franken.

Schlichtungsstelle Bern, Fall 5 (2012).