Branche
andere
Geschlecht
weiblich
Rechtliche Grundlage
Gleichstellungsgesetz
Rechtliche Schlüsselwörter
Kündigung • Diskriminierende Kündigung • Schadenersatz/Genugtuung • Sexuelle Belästigung • Entschädigung
Arbeitsverhältnis
privat-rechtlich
Entscheide
1 Entscheid 2004
Rechtskraft
ja
Zürich Fall 109

Sexuelle Belästigung einer Angestellten

Kurzzusammenfassung

Eine Angestellte wird beim Umzug der Firma von zwei Vorgesetzten sexuell belästigt. Sie protestiert schriftlich dagegen, worauf sie postwendend die Kündigung erhält. Darauf gelangt sie an die Schlichtungsstelle.

Verfahrensgeschichte

06.01.2004
Die Schlichtungsstelle stellt Nichteinigung fest
Die Angestellte fordert Entschädigungen für sexuelle Belästigung und Rachekündigung (Gleichstellungsgesetz Art. 5) sowie eine Genugtuung. Sie verzichtet auf provisorische Wiedereinstellung (Gleichstellungsgesetz Art. 10). Die Firma nimmt zu den Vorwürfen nicht Stellung. Auf die Vorladung zur Verhandlung reagiert sie mit der Mitteilung, dass sie auf eine Schlichtung verzichte.

Die Schlichtungsstelle kann nur Nichteinigung feststellen.

Schlichtungsstelle Geschäft Nr. 2003/10