- Settore
- Commercio, commercio al dettaglio
- Genere
- Donna
- Base legale
- Legge federale sulla parità dei sessi
- Parole chiave giuridiche
- Disdetta • Gravidanza • Indennità • Riassunzione
- Ambito
- Diritto privato
- Decisioni
- 1 Decisione 2009
Diskriminierende Kündigung einer Verkaufsberaterin wegen Schwangerschaft
Eine Verkaufsberaterin teilt ihrem Arbeitgeber mit, dass sie schwanger sei. Sie legt ihm ein Arztzeugnis vor mit der Beschreibung, welche Arbeit sie während der Schwangerschaft ausführen kann. Am Tag darauf erhält sie die Kündigung. Sie verlangt die Rücknahme der Kündigung und wendet sich an die Schlichtungskommission mit dem Gesuch um Wiedereinstellung oder eine allfällige Entschädigung von sechs Monatslöhnen (Gleichstellungsgesetz Art. 3 und Gleichstellungsgesetz Art. 5). Der Arbeitgeber begründet die Kündigung mit ungenügender Leistung und bringt vor, dass die Auflösung des Arbeitsverhältnisses während Probezeit den gesetzlichen Vorgaben entspreche. Er lehnt eine Teilnahme an der Schlichtungsverhandlung ab.Sviluppo del procedimento
Die Schlichtungskommission stellt Nichteinigung fest
Die Verkaufsberaterin ist noch in der Probezeit, als sie dem Arbeitgeber mitteilt, dass sie schwanger sei. Sie legt ihm ein Arztzeugnis vor mit einer Beschreibung der Arbeit, die sie während der Schwangerschaft ausführen könne. Tags darauf erhält sie die Kündigung. Sie protestiert, vertreten durch die Gewerkschaft Unia, gegen die Kündigung und verlangt deren Rücknahme. Vor der Schlichtungskommission sagt sie aus, dass der Geschäftsführer die Kündigung mit der verminderten Leistungsfähigkeit während der Schwangerschaft begründet und dabei auch auf die kommende Adventszeit hingewiesen habe. Sie verlangt Wiedereinstellung oder eine Entschädigung. Der Arbeitgeber nennt als Kündigungsgrund die Leistungen der Verkaufsberaterin.
Die Schlichtungskommission stellt Nichteinigung fest.
Schlichtungskommission gegen Diskriminierungen im Erwerbsleben SDKE 2/2009
Die Schlichtungskommission stellt Nichteinigung fest.
Schlichtungskommission gegen Diskriminierungen im Erwerbsleben SDKE 2/2009