- Branche
- Administration, services publics
- Sexe
- Femme
- Base légale
- Pas d’indication
- Mots-clés juridiques
- Formation / Formation continue • Grossesse
- Rapport de travail
- Droit public
- Décisions
- 1 Décision 2001
- Entrée en force
- oui
Diskriminierung einer Inspektorin
Eine Inspektorin in der Verwaltung wird kurz nach Abschluss ihrer Ausbildung schwanger. Nach dem Schwangerschaftsurlaub bietet ihr die Arbeitgeberin ein 50-Prozent-Pensum an. Doch sie kündigt die Stelle. Darauf muss sie einen Teil der Ausbildungskosten zurückzahlen. Gegen diese Rückzahlungsforderung wehrt sie sich bei der Schlichtungsstelle. Dort wird vereinbart, dass sie den Kostenanteil an die Ausbildung bezahlt. Doch falls sie vor der Einschulung des Kindes wieder an die Arbeitsstelle zurückkehrt, wird ihr der Betrag zurückerstattet.Historique de la procédure
Die Schlichtungsstelle erzielt Vergleich
Die Verwaltung übernimmt sämtliche Ausbildungskosten für die Inspektorin. Nach dem Schwangerschaftsurlaub lehnt die Inspektorin eine halbe Stelle ab. Sie kündigt, weil sie nicht mehr als 30 Prozent arbeiten möchte.
Die Arbeitgeberin weist darauf hin, dass eine Anstellung unter 40 Prozent nicht möglich sei. Die Rückerstattungsforderung rechtfertigt sie mit dem Personalgesetz. Schliesslich vereinbaren die beiden Parteien, dass die Klägerin den Kostenanteil vorläufig zurückzahlt, doch das Geld zurück erhält, wenn sie innerhalb von sechs Jahren ihre Arbeit wieder aufnimmt.
Die Schlichtungsstelle stellt Einigung fest.
Schlichtungsstelle für Diskriminierungsstreitigkeiten im Erwerbsleben, Nr. 2002/1
Die Arbeitgeberin weist darauf hin, dass eine Anstellung unter 40 Prozent nicht möglich sei. Die Rückerstattungsforderung rechtfertigt sie mit dem Personalgesetz. Schliesslich vereinbaren die beiden Parteien, dass die Klägerin den Kostenanteil vorläufig zurückzahlt, doch das Geld zurück erhält, wenn sie innerhalb von sechs Jahren ihre Arbeit wieder aufnimmt.
Die Schlichtungsstelle stellt Einigung fest.
Schlichtungsstelle für Diskriminierungsstreitigkeiten im Erwerbsleben, Nr. 2002/1