- Settore
- Amministrazione, servizi pubblici
- Genere
- Donna
- Base legale
- Legge federale sulla parità dei sessi
- Parole chiave giuridiche
- Parità salariale
- Ambito
- Diritto pubblico
- Decisioni
- 1 Decisione 1998
Parità salariale per la responsabile informatica
DTF 124 I 123 del 08.07.1998 (ricorso di diritto pubblico)
Art. 4 cpv. 2 Cost.; LPar – insegnanti di scuola dell’infanzia, Soletta - uguaglianza di retribuzione; autonomia comunale
Se è invocata unicamente la lesione dell'autonomia comunale, ma non la violazione della legge sulla parità dei sessi, solo il ricorso di diritto pubblico è ricevibile (consid. 1). I comuni solettesi non dispongono di autonomia nel determinare gli aumenti di anzianità da corrispondere alle insegnanti di scuola dell’infanzia (consid. 2). Spese processuali a carico del Comune, ritenuto che non è in discussione l’applicazione della LPar (consid. 3). Pubblicazione della sentenza sul sito del Tribunale federale (www.bger.ch)
Categorie: Retribuzione, Cost, Legittimazione, Settore scuola, Solo sentenze principali, LPar art. 17, Procedura vari, Spese ripetibili Origine: http://sentenzeparita.ch/1998/07/08/dtf-124-i-123-del-08-07-1998-ricorso-di-diritto-pubblico/
Sviluppo del procedimento
Das Bundesgericht heisst Beschwerde gut
Das Bundesgericht stellt fest, dass die Klägerin die Diskriminierung glaubhaft machen kann. Der Vorgänger war trotz gleichlautender Funktionsbezeichnung vier Klassen höher eingereiht. Danach war sie als einzige während der Besoldungsrevision zurückgestuft worden, während alle andern Abteilungsleiter in die Lohnklassen 18 oder 19 eingereiht wurden. Nach Gleichstellungsgesetz Art. 6 müsse der Kanton beweisen, dass die Einreihung der Klägerin nicht diskriminierend sei. Der Kanton weist auf unterschiedliche Ausbildung, Qualifikation und Aufgabengebiete des Vorgängers hin. Das Bundesgericht hält fest, dass die Klägerin 1991 nach Ausscheiden des Vorgängers teilweise seine Aufgaben übernahm und dann als Leiterin Informatikdienste gewählt wurde. Weil die Akten keinen zuverlässigen Vergleich der beiden Funktionen zulassen, verlangt das Gericht eine Neubeurteilung. Nach Ablauf des Übergangsrechts, das nach der Einführung des Gleichstellungsgesetzes galt, ist dafür das Verwaltungsgericht zuständig. Wenn nötig soll es eine Neubewertung im Vergleich mit ähnlichen Funktionen vornehmen.
Das Bundesgericht heisst die Beschwerde gut und verlangt beim Verwaltungsgericht Neubeurteilung. Die Klägerin erhält 3000 Franken an die Verfahrenskosten.
Bundesgericht, 2A.23/1997